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discemus im Gespräch...

 

mit Valeska Zepp
Freie Journalistin 

 

 

Vita
Freie Journalistin
Redakteurin
Volontariat
Studium der Biologie
Abitur

discemus: Sehr geehrte Frau Zepp, Sie arbeiten nunmehr seit ca. 4 Jahren als freie Journalistin. Was sind Ihre Themengebiete? 

Frau Zepp: Mein Hauptthema ist das Thema „Umwelt“.  

discemus: Wie sieht der Arbeitsalltag einer freien Journalistin aus, wenn es so was wie Arbeitsalltag überhaupt gibt? 

Frau Zepp: Es gibt bei mir nicht den typischen Arbeitstag. Wobei das sicherlich auch damit zu tun hat, dass ich als freie Journalistin arbeite. Ich kommuniziere viel mit meinen Auftraggebern, bin ständig auf der Suche nach interessanten Themen und versuche, das Alltagsgeschehen im Blick zu haben lokal, national sowie international. Die Akquise von neuen Aufträgen braucht auch Zeit. Dazu kommt die Pflege und der Ausbau des persönlichen Netzwerks also das sogenannte Networking. Und zwischendurch schreibe ich natürlich auch Artikel. 

discemus: Sie bekommen einen Auftrag beispielsweise von einem Magazin oder einer Zeitschrift. Wie läuft die Zusammenarbeit in der Regel ab? 

Frau Zepp: Zuerst stecke ich das Thema und die Darstellungsform (z. B. Bericht, Interview oder Reportage) genau mit der Redaktion ab und ich verhandle mein Honorar. Danach beginnt die Recherche: Ich nehme Kontakt zu Experten auf, sammle Fakten.

Je nach Leserschaft und Zielgruppe bereite ich das Thema auf. Wenn ich alle Informationen zusammen habe, beginne ich mit der eigentlichen  Schreibarbeit. Die Redaktion bekommt den Text und es wird ein sogenanntes Vorlayout gesetzt. Es finden letzte Abstimmungen mit der Redaktion statt, wo ggf. noch Korrekturen einfließen. Danach geht das Ganze dann in den Druck. 

discemus: Wie ist aus der Diplom Biologin die freie Journalistin geworden? 

Frau Zepp: Während des Studiums waren meine Schwerpunkte bereits die Themen Ökologie und Umweltbildung. Ich fand es damals schon immer interessant, Umweltthemen so aufzubereiten das der Bezug zum eigenen Leben klar wird. Ein Redaktionspraktikum beim Bonner Stadtmagazin „Schnüss“ hat mich dann in meiner Entscheidung bestärkt, eine journalistische Laufbahn einzuschlagen.